Bewegte Bilder

Saturday, 14. november 2009 6 14 /11 /Nov. /2009 14:12


Danke Robert!
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Wednesday, 30. september 2009 3 30 /09 /Sept. /2009 13:38

 


 

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Tuesday, 22. september 2009 2 22 /09 /Sept. /2009 13:10

 

 

Neill Blomkamp hat sich viel angeschaut und gelernt. Ist ihm doch mit District 9 einer der eindrucksvollsten Sci-Fi Filme dieser Dekade gelungen. In ein paar Jahren wird man wohl von einem Klassiker sprechen. 

District 9 ist für das Genre vielleicht das, was "Pans Labyrinth" für Fantasy war und "28 Days Later" für den Horrorfilm und vielleicht das,  was "Sunshine" leider nicht gewesen war und "Children Of Men" – völlig zu Unrecht – leider nicht wurde.


+++ SPOILER +++ SPOILER +++ SPOILER +++ SPOILER +++ SPOILER +++


Die Handlung ist kurz gefasst diese: Ein kleiner Beamter namens Wikus Van De Merwe kommt durch Vitamin B in die leitende Position beim Umsiedeln der "Prawns" genannten Ausserirdischen durch das private Unternehmen MNU.  Diese sollen in ein Internierungslager etliche Kilometer ausserhalb Joburgs gesteckt werden da sich das Klima zwischen Insektoiden und Humanoiden über die Jahre verschlechtert hat und es immer öfter zu Ausschreitungen kommt. Beim Zustellen der zu unterschreibenden Umsiedelungsverträge (Human Rights Watch erledigt ihre Aufgabe auch in District 9 und ist bei der MNU dementsprechend beliebt) findet Van De Merwe  in einer von Alien-Vater und -Sohn bewohnten Baracke einen kleinen Zylinder und infiziert sich mit einer Flüssigkeit bei der es sich, wie sich heraustellen wird, um Treibstoff handelt. Bald muss er feststellen, dass sich sein Körper verwandelt und er langsam aber augenscheinlich zum "Prawn" mutiert. 

Dies macht ihn für die verschiedensten Parteien sehr interessant: 

Für die Rüstungsfirmen dieser Welt, da er in der Lage ist die überlegene Technik der Aliens zu nutzen. 

Für die Nigerianer – die dank Katzenfutterdeals zu einem ansehnlichen Arsenal an extraterristischer Waffen gelangt sind – aus genau den selben Gründen, allerdings auf einem völlig anderen Niveau. 

Und für die Außerirdischen, da Wikus weiß wo sich eben jenes Behältnis befindet mit dem seine Verwandlung begann. Schließlich ist es der letzte Möglichkeit ins Mutterschiff zu gelangen und die Erdatmosphäre zu verlassen. 

Da er körperlich immer mehr verfällt lässt er sich ins Krankenhaus einliefern und wird von dort in ein Labor verfrachtet wo er als genetischer Selbstbedienungsladen der MNU zur Verfügung stehen soll. Er kann fliehen und verschanzt sich in District 9.


Herr Blomkamp macht es einem klugerweise nicht einfach: Der Hauptdarsteller ist weder mit einem all zu großem Geist gesegnet noch sonderlich sympatisch. Die Aliens sind alles andere als eine Augenweide und haben durch das völlige Fehlen sozialer Kompetenz so manche Eigenschaft die es nachvollziehbar macht warum sie in ein Slum gepfercht leben. Das einzige das für sie spricht, ist, dass sie die Erde nicht vor Jahrzehnten überrannt haben. Die Waffentechnologische Niveau würde dies ohne weiteres möglich machen. 

Auch in District 9 leben "die Nigerianer". Hier kann man theoretisch eine Diskussion darüber entfachen, dass diese Bevölkerungsgruppe sehr negativ dargestellt wird. Andererseits: die Afrikaaner kommen keine Laus besser davon. Ausserdem ergibt es durchaus Sinn wenn man bedenkt, dass das Raumschiff 1981 über Johannesburg zum stehen kam. Zu jener Zeit war die Apartheid noch im vollen Gang und es fügt sich ins Historische dass sich Outcasts zu einander gesellen und sei's weil ein gemeinsamer Feind (die Südafrikanische Regierung) eint. 


Geschickt webt der Regisseur altbekannte Systematiken in die Handlung ein: So erhalten die Aliens menschliche Namen und müssen Verträge unterschreiben die die meisten nicht lesen können. Derartiges kennt man aus sehr sehr düsteren Zeiten/Weltgegenden. Der Alien-Hauptdarsteller namens "Christopher" ist Vater (?) eines kleinen Alien-Kindes und, wie es scheint, Wissenschaftler. Dies ist freilich dramaturgisch nicht ganz dumm, schließlich hat man dadurch so etwas wie eine Identifikationsfigur bei einer Spezies die sehr fremd wirkt. Das könnte man durchaus als gar platt abtun. Denn warum ist ausgerechnet er klüger als die anderen? Gegenfrage: Warum nicht? Es sind schließlich auch nicht alle Menschen Akademiker. Vor allem ist auch "Christopher" nicht uneigennützig unterwegs. Im Gegenteil. Ihm geht es einzig um sein Wohl und dem seiner Art. Die Bürokratie mit der beim Umsiedeln vorgegangen wird und mit der – so hat es den Anschein – seit Jahrzehnten gewaltet wird, gemahnen an Kafka und das Deutschland der 30er-Jahre. So ist es den Aliens verboten Kinder zu haben und Waffen zu besitzen. 

Tendenziell diskutabel ist der dem Menschen nicht unähnliche Körperbau. Andererseits ist dieser essenziell für die Handlung. Würden die Aliens völlig anders aussehen, könnte van Merve keine ihrer Geräte bedienen und der Film wär keiner da ein beträchtlicher Teil der Handlung ausfallen würde. 

Die Kombination aus verwackelter Handkamera und eingestreuten Interviews sind jetzt vielleicht nicht sensationell neu, keine Frage, katapultieren den Film aber auf ein für das Genre unübliches Level der glaubwürdigkeit in dem auch Cronenbergscher Bodyhorror nicht deplatziert wirkt. Der semi-dokumentarische Stil lässt auch übersehen, dass sich manche logische Löcher auftun. ZB.: Warum sind die Ausserirdischen überhaupt gestrandet? Was ist jetzt anders als vor 28 Jahren das es ihnen ermöglicht fortzufliegen? Vermutlich wird sich dies aber in mehreren Sequels und Prequels und Spin-Offs klären. Hollywood hat da fix schon Lunte gerochen und wer weiß was uns dann erwartet …

Möglichweise jene Happy Ends die uns Blomkamp hier erspart.

 

 

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Sunday, 20. september 2009 7 20 /09 /Sept. /2009 23:36
Rest in Peace Patrick Swayze!

Danke an fidget für den Link
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Wednesday, 29. july 2009 3 29 /07 /Juli /2009 14:38

 

1982. Der unlängst verblichene Michael Jackson veröffentlichte "Thriller". ABBA trennen sich entgültig und Nicole gewann am 24. April in Harrogate mit dem Lied „Ein bißchen Frieden“ für Deutschland die 27. Auflage des Eurovision Song Contest. Es ist der bis heute einzige deutsche Sieg in diesem Wettbewerb. 
Es gab noch keine Handys, nur Koffertelefone. Kein Internet bzw keins wovon Krethi und Plethi etwas mitbekamen. Virtuelle Realitäten waren etwas, von dem man nur vom Hörensagen wusste, dass darüber erzählt wird. 
Die Zukunft ist ein entlegener Ort. Es sollte noch zehn Jahre dauern bis Dinosaurier durch CGI zum Leben erweckt werden was in weiterer Folge dazu führt, dass die 90er wohl zu jener Dekade werden in denen Filme immer weniger wegen ihrer Handlung bestechen sondern eher den aktuellen Stand der technischen Entwicklung illustrieren. Mit dem Nachteil, dass der jeweils nächste Schritt den Vorangegangenen etwas datiert erscheinen lässt … Aber wie gesagt. Das ist noch Jahre hin. Eine Blick in die Zeit sollte es aber in mancherlei Hinsicht schon geben: Denn 1982 versieht Disney die Filmgeschichte mit einem Meilenstein: TRON. Die Handlung (http://de.wikipedia.org/wiki/Tron_(Film)#Handlung) ist schnell erzählt und greift dem 90er Trend schon vor – ist sie im Grunde nur Rechtfertigung für die eigentliche Sensation: Computeranimierte Sequenzen (http://www.youtube.com/watch?v=-3ODe9mqoDE). 
 
Den Dynamiken des Unterhaltungsindustrie und dem immer noch grassierende 80er-Revival ist es zu verdanken, dass kommt was kommen muss: ein zweiter Teil TRON Legacy. Ich bin mal gespannt:
1982. Der unlängst verblichene Michael Jackson veröffentlichte "Thriller". ABBA trennten sich entgültig und Nicole gewann am 24. April in Harrogate mit dem Lied "Ein bißchen Frieden" für Deutschland die 27. Auflage des Eurovision Song Contest. 
Es gab noch keine Handys und kein Internet bzw keins für Krethi und Plethi. Virtuelle Realitäten waren etwas, von dem man nur vom Hörensagen wusste, dass darüber erzählt wird, die Zukunft ein entlegener Ort.
Es sollte noch zehn Jahre dauern bis Dinosaurier durch CGI zum Leben erweckt werden was in weiterer Folge dazu führt, dass die 90er wohl zu jener Dekade werden in denen Filme immer weniger wegen ihrer Handlung bestechen sondern eher den aktuellen Stand der technischen Entwicklung illustrieren. Mit dem Nachteil, dass der jeweils nächste Schritt den Vorangegangenen etwas datiert erscheinen lässt …
Aber wie gesagt. Das ist noch Jahre hin. Eine Blick in die Zeit sollte es aber in mancherlei Hinsicht schon geben: Denn 1982 versieht Disney die Filmgeschichte mit einem Meilenstein: TRON. Die Handlung ist schnell erzählt und greift dem 90er Trend schon vor – ist sie im Grunde nur Rechtfertigung für die eigentliche Sensation: Computeranimierte Sequenzen
 
Den Dynamiken des Unterhaltungsindustrie und dem immer noch grassierende 80er-Revival ist es zu verdanken, dass kommt was kommen muss: ein zweiter Teil. TRON Legacy.

Ich bin dann mal gespannt: 


Weil wir zwar noch nicht in Computern leben großteils davor und das Internet mehr kann als es den Lizenzgebern oftmals lieb ist, gibt's hier den Trailer in gscheit falls der YouTube-Link nicht mehr funktioniert.
PS.: Die Musik kommt bekanntlich von Daft Punk. Und die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Es könnte eine Tron-Tour geben!

 

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Monday, 13. july 2009 1 13 /07 /Juli /2009 19:15
Neill Blomkamp kennt man am ehesten durch jenen Citroën-Spot in dem sich ein Auto in einen eislaufenden Roboter verwandelt (ich persönlich fand den ja charmanter, aber bitte …).
Nicht ganz originell, aber auf der Transformers-Welle will halt mitgesurft werden. Egal wie streng es nach Marketing-Kalkül riecht. Weil man aber – Originalität hin oder her – sehen konnte, dass Herr Blomkamp optisch doch einiges drauf hat, wurde bald gemunkelt, dass er dem Computerspiel HALO ein Kinomäntelchen anziehen wird. Dieses Projekt liegt vorerst auf Eis. Dafür bekam er Geld und durfte seinen Kurzfilm "Alive in Joburg" mit Big Budget neu verfilmen.

Der Trailer lässt Großes und Gutes erahnen:



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Friday, 17. april 2009 5 17 /04 /Apr. /2009 18:18
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Thursday, 26. march 2009 4 26 /03 /März /2009 11:22

Als ich zu einem jetzt nicht mehr näher bestimmbaren Zeitpunkt hörte, dass Spike Jonze Maurice Sendaks "Where The Wild Things Are" verfilmt war meine Freude grenzenlos. 

Dann gab es diesen geleakten Ausschnitt und es wurde gemunkelt, dass Warner die erste Fassung des Films abgelehnt hat, schließlich sollen auch Kinder angesprochen werden. 

So etwas ist leider – historisch belegt – ein schlechtes Zeichen. Ein ganz schlechtes. 

Allerdings: Seit gestern steht ein Trailer online.
Und der, meine Damen und Herren, zaubert mir Gänsehaut auf die Oberarme.

Es bleibt also spannend: 


  Für den Fall der Fälle: HIER gibts den Trailer unter anderem in HD.
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Sunday, 22. march 2009 7 22 /03 /März /2009 14:37

Voicst - Feel Like A Rocket


Flairs - Better Than Prince

Ella & Aleksi - Yöjuna Rovaniemelle

The Black Ghosts - I Want Nothing


Wer mal nen Stricksexfilm sehen will: hier entlang.

Und für die Mußestunden: Fontmess (Mein Favorit ist Bauhouse)

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Sunday, 30. november 2008 7 30 /11 /Nov. /2008 00:33
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  • Herr Rabies
  • profilierungsversuch
  • Männlich
  • 28.02.1980
  • Was jeder Trottel kann, kann ich schon lang! Blog olé!

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